Prof. Gernot Marx, FRCA, spricht auf dem 17. EGKM über die Evidenz von Tele-Intensivmedizin.

 

Unter dem Motto „Das Gesundheitssystem gerecht und zukunftsfähig gestalten! – Versorgung * Digitalisierung * Finanzierung“ kamen am 12. und 13. Oktober 2017 zum 16. Europäischen Gesundheitskongress München (EGKM) über 1.000 Vertreter von Krankenkassen, Ärzteschaft, Gesundheitswirtschaft sowie zahlreiche Gesundheitspolitiker zur gemeinsamen Diskussion über die Gestaltung zukunftsfähiger und gerechter Gesundheitsversorgung. Als einer der 150 Referenten war auch Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, FRCA, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Mitglied des ZTG-Forums Telemedizin, vor Ort.

Das moderierte Symposium mit dem übergeordneten Thema „Wie kommen Innovationen in die Regelversorgung?“ eröffnete Prof. Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), mit einer Präsentation über gegenwärtige Innovationsfondsprojekte und deren künftige Potenziale. Im Anschluss daran stellte Marx das erfolgreiche Telemedizin-Projekt TELnet@NRW vor und sprach über die Möglichkeiten der Überführung bedeutsamer Projekte in die Regelversorgung. Thomas Ballast, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse, beleuchtete während seines Vortrages die Fragestellung aus der Perspektive der Krankenkassen.

Fortsetzung der Diskussion auf dem Nationalen Fachkongress Telemedizin

Wie telemedizinische Erfolgsprojekte den Weg in die Regelversorgung finden, wird auch ein Themenschwerpunkt vom „8. Nationalen Fachkongress Telemedizin“ sein, der am 11. und 12. Dezember 2017 in Berlin von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed) unter dem Vorstand von Marx veranstaltet wird. Gemeinsam mit den Innovationsfondsprojekten werden im Rahmen der Veranstaltung konkrete Verfahrensvorschläge erarbeitet. Anmeldungen sind unter hier möglich, das Programm können Sie unter diesem Link einsehen.

Bild: Klaus D. Wolf
Quelle: ZTG GmbH