Quelle: aerzteblatt.de – Auf dem 10. Nationalen Fachkongress Telemedizin am 13. und 14. Januar in Berlin verdeutlichte Dr. Thomas Steffen, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, dass bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens an Tempo gewonnen werden müsse. Er sagte, dass 2020 das entscheidende Jahr für die Digitalisierung werde. Dabei ginge es auch um die Realisierung sektorenübergreifender Netzwerke. Dabei seien Telekonsile und Videosprechstunden hervorzuheben.

Derzeit seien bereits 80 Prozent der Arzt- und Zahnarztpraxen an die Telema­tik­infrastruktur (TI) angeschlossen, so Dr. Steffen. Die Apotheken hätten dafür eine Frist bis Ende September 2020, Kliniken und Krankenhäuser bis Anfang 2021. Steffen betonte auch, dass bis Mitte 2020 die Vo­raussetzungen für das elektronische Rezept, im Speziellen für die Arznei­mittelverschreibung, geschaffen werden müsse.

Im Zuge der Förderung von vielversprechenden Projekten durch den Innovationsfonds werden 2020 Projekte der ersten Förderperiode abgeschlossen. Eines davon ist das Projekt TELnet@NRW. In dem Projekt, das aus dem Fonds für drei Jahre Laufzeit 20 Millionen Euro erhalten hat, geht es um den Aufbau eines sekto­ren­übergreifenden digitalen Gesundheitsnetzwerks für die Intensivmedizin und die In­fektiologie. Involviert waren neben den Unikliniken Aachen und Münster als Experten­zent­ren landes­weit 17 Krankenhäuser und zwei große Ärztenetze mit 130 Haus- und Facharztpraxen.

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