Quelle: ukaachen.de – Das virtuelle Krankenhaus der Landesregierung NRW geht am 29. März in die Vorstufe und startet dann mit den Bereichen Infektiologie und Intensivmedizin. Besonders aktuell, da das Coronavirus um sich greift, gewinnen diese Maßnahmen verstärkt an Bedeutung bei der Patientenversorgung. Bereits jetzt werden am Innovationszentrum Digitale Medizin (IZDM) der Uniklinik RWTH Aachen Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus peripheren Krankenhäusern telemedizinisch betreut.

„Wir wollen sicherstellen, dass die Ärzte in kleineren Kliniken bei schwerwiegenden Beatmungsfällen direkt auf die Expertise der Unikliniken zugreifen können“, kündigte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann an. So sollen Beatmungspatienten außerhalb von Universitätskliniken eine gesteigerte Behandlungsqualität erfahren. Gleichzeitig könne das den Druck von den Beatmungsstationen der Maximalversorgung nehmen, so Minister Laumann.

Das virtuelle Krankenhaus dient als digitale Plattform zur landesweiten Bündelung fachärztlicher Expertis. So sollen zukunftsfähige digitale Versorgungsstrukturen wie der elektronische Austausch behandlungsrelevanter Patientendaten oder Videosprechstunden, die für die Patientinnen und Patienten eine bedarfsgerechte, ortsnahe und qualitätsorientierte Behandlung bieten, geschaffen und genutzt werden. Hierzu geht das virtuelle Krankenhaus Kooperationen mit einschlägigen medizinischen Spitzenzentren ein.

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Das ZTG ist maßgeblich bei der Entwicklung der Vorstufe vom virtuellen Krankenhaus beteiligt.