Quelle: fernuni-hagen.de – Zum Start in die Pilotphase des Virtuellen Krankenhauses Nordrhein-Westfalen (VKh.NRW) im Herbst 2021 ist die Trägergesellschaft Virtuelles Krankenhaus NRWgGmbH eine Kooperation mit der FernUniversität Hagen eingegangen. Diese wird den Aufbau der Telemedizinplattform wissenschaftlich begleiten. Denn: Besonders seit der Coronavirus-Pandemie hat die Bedeutung von Telemedizin stark zugenommen. Das schließt auch das Teilen medizinischen Wissens mit ein. So können sich dank VKh.NRW Medizinerinnen und Mediziner mittels Telekonsilen digital und ortsunabhängig beraten.

Ziel des Virtuellen Krankenhauses ist es, in Nordrhein-Westfalen ein sektorenübergreifendes telemedizinisches Netzwerk als festen Bestandteil der Regelversorgung zu etablieren. Damit wird ein zentraler Baustein für die medizinische Versorgung geschaffen, mit dem fachärztliche Expertise, die ansonsten nur an spezialisierten Kliniken oder medizinischen Expertenzentren vorgehalten werden kann, digital im gesamten Land verfügbar gemacht. Während der Pandemie stand die Intensivmedizinische Betreuung von schweren COVID-Fällen im Fokus. Sukzessive werden im Rahmen des Virtuellen Krankenhauses weitere Krankheitsbilder behandelt werden beziehungsweise Fachdisziplinen hinzukommen: Seltene Erkrankungen, Lebermetastasen, therapierefraktäre Herzinsuffizienz, Infektiologie und Intensivmedizin.

Nadja Pecquet, Geschäftsführerinder Virtuelles Krankenhaus NRWgGmbH über die Kooperation mit der FernUniversität Hagen: „Wir freuen uns über die wissenschaftliche Expertise der FernUniversität vor Ort und sind zu verschiedenen Fragen im Austausch. Dabei spielt der Wissenstransfer für uns eine zentrale Rolle. Wir profitieren vom Austausch zwischen Forschung und Praxis.“

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